Saiblingsfilet mit Kohlrabi-Gemüse – fangfrischer Genuss aus dem Lungau

Sage- und schreibe mehr als 60 Bergseen zählt der Salzburger Lungau. Und mit seinen großen Bächen und Flüssen gilt er als enorm wasserreiche Region. Umso erstaunlicher ist es, dass er als qualitativ einwandfreie Fischregion noch unbekannt ist. Es ist an der Zeit, den heimischen Fisch nun endlich vor den Vorhang zu holen.

Schätze aus dem Lungauer Wasser

In einem der letzten Winkel des Salzburger Lungaus liegt auf 1100 Metern Seehöhe die Nationalparkgemeinde Muhr. Die kleine Kommune ist bekannt für den Ursprung des Flusses Mur und für seine Prangstangen. Kurz vor dem Ortschild liegt der wunderschöne Erbhof der Familie Aigner. Landwirte aus Leidenschaft sind sie, das merkt man sofort. Verantwortungsbewusst, mit Ehrlichkeit und viel Liebe pflegen sie ihr Anwesen. Dieses wird für Mur typisch von satt grünen Wiesen auf der einen Seite und hohen, steilen Felswänden auf der anderen Seite umrahmt.

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Dort, auf diesem Erbhof, hat sich Miche, wie ihn seine Frau liebevoll nennt, mit viel Leidenschaft ein wahres Fischparadies erbaut. Nach der Übergabe des Hofes an seinen Sohn, suchte er einen Ausgleich, eine Leidenschaft, die ihn erfüllt. Diese fand er in seiner Fischzucht. Beharrlich baute er an seinen Fischteichen, die in einer unsäglich schönen Naturlandschaft eingebettet liegen. Er lässt sich und seinen Fischen Zeit. Zeit, gesund groß zu werden. Sie leben im besten Lungauer Wasser und erhalten nur ausgewähltes Fischfutter. So tummeln sich in seinen Teichen stattliche und gesunde Regenbogenforellen, Lachsforellen und Alpensaiblinge. Wahre Schätze im Wasser.

Diese Liebe und Leidenschaft, die Miche seinen Fischen entgegenbringt, spürt man. Nicht auf Quantität ist er aus – niemals würde er seine Schätze verschachern oder gar überschnell groß züchten. Nur jemand, der diese Qualität auch schätzen kann, darf seinen Fisch haben.

Aignerhof Fische nun im Gellnwirt

Nach dem ersten Verkosten der Aignerhof Fische war schnell klar, dass dieses Geschmackserlebnis für alle Gäste des Gellnwirts angeboten werden muss. An Frische, Fleischqualität und somit an Geschmack nicht zu übertreffen, ist es eine wahre Freude, diese Schätze zuzubereiten, die nun endlich die Speisekarte des Gasthauses zieren.

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Um unseren hohen Anspruch an Frische und Qualität zu gewährleisten, gibt es die Fische nur so lange der Vorrat reicht.

Saiblingsfilet auf Kartoffel-Kohlrabigemüse

Zutaten für 2 Personen

  • 4 Saiblingsfilets
  • 2 Kohlrabi (je nach Größe)
  • 2 Eachtling (Kartoffeln)
  • 1 Becher Creme fraîche
  • 100 ml Suppe
  • ½ Zwiebel
  • Mehl zum Bestäuben
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • Zitrone

Zubereitung

Für das Gemüse: Kohlrabi schälen und die holzigen Teile entfernen. Danach in mundgerechte Würfel schneiden. Die Eachtling ebenfalls schälen und würfellig schneiden.

Die Zwiebel schälen und fein hacken.

Die Suppe zum Kochen bringen. Kohlrabi, Eachtling und die Zwiebel zugedecht bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten garen. Creme fraîche zugeben, mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss abschmecken.

Für das Saiblingsfilet: Dieses abspülen und trocken tupfen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft beträufeln bzw. würzen. Auf beiden Seiten mit Mehl bestäuben. In einer großen Pfanne 2 EL Öl und 1 EL Butter erhitzen und das Filet auf der Hautseite hineingeben und anbraten.

Die Pfanne nun etwas schräg halten und mit einem Esslöffel das heiße Butter-Öl über den Fisch löffeln. Das Ganze für gut 5 Minuten wiederholen, dann ist der Fisch durch und schön saftig.  

Auf tiefe Teller das Kohlrabi-Eachtling Gemüse anrichten, den Saibling darauf legen und genießen.

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Du kannst dir das Rezept für später aufbewahren, indem du es auf Pinterst pinnst:

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Dieses Rezept war auf der Speisekarte des Gasthof Gellnwirt.

Logo Gasthof zum Gellnwirt in Tamsweg

 

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